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Maklerprovision sparen: Lohnt sich der Verkauf ohne Makler?

Die Maklerprovision ist einer der größten Kostenblöcke beim Immobilienverkauf. Wer privat verkauft, spart die Verkäuferseite komplett. Dieser Ratgeber zeigt ehrlich, wie hoch die Provision 2026 ist, wie viel Sie konkret sparen – und wann sich der Privatverkauf lohnt und wann nicht.

Wie hoch ist die Maklerprovision 2026?

Seit dem 23. Dezember 2020 gilt bei selbst genutzten Wohnungen und Einfamilienhäusern das Prinzip der Kostenteilung: Beauftragt der Verkäufer den Makler, zahlen beide Seiten gleich viel. Üblich ist eine Gesamtprovision von rund 7,14 % inkl. MwSt., also je etwa 3,57 % für Käufer und Verkäufer. In Baden-Württemberg sind die vollen 7,14 % verbreitet. Die Höhe ist grundsätzlich frei verhandelbar.

Rechenbeispiel: So viel sparen Sie

Die Verkäuferprovision von 3,57 % macht bei steigenden Kaufpreisen schnell viel Geld aus:

  • 300.000 € Verkaufspreis → ca. 10.710 € Ersparnis
  • 500.000 € Verkaufspreis → ca. 17.850 € Ersparnis
  • 750.000 € Verkaufspreis → ca. 26.775 € Ersparnis

Diese Summe bleibt beim Privatverkauf vollständig bei Ihnen.

Wann sich der Privatverkauf lohnt – und wann nicht

Der Verkauf ohne Makler lohnt sich besonders, wenn die Immobilie gut vermarktbar ist, Sie etwas Zeit investieren können und den Markt grob einschätzen. Anspruchsvoller wird es bei Erbengemeinschaften, stark sanierungsbedürftigen Objekten oder unklaren Rechtslagen. Wichtig ist nicht „Makler ja/nein“, sondern ob Sie die Aufgaben strukturiert erledigen – Preisfindung, Unterlagen, Exposé, Anfragen und Notartermin.

Provision verhandeln oder ganz sparen

Auch mit Makler lässt sich die Provision verhandeln – besonders bei gefragten Objekten. Wer dagegen privat verkauft, spart sie komplett und behält die Kontrolle. Den Mehraufwand können geführte Tools deutlich reduzieren: Sie übernehmen Struktur, Reihenfolge und Vorlagen, sodass Sie nichts Wichtiges übersehen.

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Sloothy verbindet die Ersparnis des Privatverkaufs mit der Sicherheit einer professionellen Begleitung. Statt prozentualer Maklerprovision gibt es klare Pakete – von kostenlos bis zur geführten Vollbegleitung – und Sie behalten den vollen Erlös. Einen Überblick gibt unsere Seite Preise.

Häufige Fragen

Wer zahlt die Maklerprovision beim Hausverkauf?

Bei selbst genutzten Häusern und Wohnungen wird die Provision seit Ende 2020 hälftig geteilt. Beauftragt der Verkäufer den Makler, zahlen beide Seiten gleich viel.

Wie viel Prozent Maklerprovision sind üblich?

Insgesamt rund 7,14 % inkl. MwSt., also etwa 3,57 % je Seite. In manchen Bundesländern wie Baden-Württemberg sind die vollen 7,14 % verbreitet.

Kann ich die Maklerprovision verhandeln?

Ja, die Höhe ist frei vereinbar. Bei gefragten Objekten bestehen oft Spielräume.

Spare ich die ganze Provision, wenn ich privat verkaufe?

Sie sparen die Verkäuferseite vollständig – je nach Preis mehrere Tausend bis über 25.000 €.

Was kostet der Verkauf ohne Makler stattdessen?

Vor allem Portalinserate (z. B. ImmoScout24 ab ca. 109 €/Monat, Kleinanzeigen kostenlos), Energieausweis und ggf. Notarkosten – ein Bruchteil der Provision.

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